Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften
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25. März 2026

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. trauert um ihr Mitglied, den Kunsthistoriker Prof. Dr. Peter Betthausen, der schon am 24. Juli 2025 verstorben ist

Hans-Christoph Hobohm Nekrologe Betthausen.P

Prof. Dr. Peter Betthausen (1941-2025, MLS) (Foto 2016: Peter Arlt)

Peter Betthausen, geboren am 27. Juni 1941 in Harzgerode, war ein deutscher Kunsthistoriker, der an der Humboldt-Universität zu Berlin Kunstgeschichte, Geschichte und Ästhetik studierte und dort von 1966 bis 1986 und auch an der Universität Leipzig tätig war (seit 2004 Mitglied der Leibniz-Sozietät). An der Berliner Universität promovierte er 1971 über Hypothesen zu einer kunstwissenschaftlichen Stiltheorie und habilitierte 1986 über Künstlergemeinschaften der deutschen Romantik.

Als Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften der DDR wirkte er vielfach mit dem Kollegen Prof. Dr. Peter H. Feist (seit 1993 MLS) zusammen, insbesondere gab er mit ihm und Christiane Fork das Metzler-Kunsthistoriker-Lexikon, zweihundert Porträts deutschsprachiger Autoren aus vier Jahrhunderten, 1999 und 2007 heraus.

In seiner Amtszeit von 1986 bis 1991 als Direktor der Nationalgalerie (DDR) zeigte er eine Reihe von Ausstellungen zu Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter Wolfgang Mattheuer, Wilhelm Lehmbruck, Werner Tübke, Gerhard Altenbourg und Bernhard Heisig und organisierte aus Beständen der Nationalgalerie Ausstellungen in Wien und verschiedenen Orten der Vereinigten Staaten.

In seinen zahlreichen Veröffentlichungen widmete er sich überwiegend der Kunst des 19. Jahrhunderts (Adolph Menzel, Friedrich Schinkel, Philipp Otto Runge und andere Romantiker) und der Geschichte der Kunstgeschichtsschreibung. In seiner Arbeit als freier Kunsthistoriker war er vielfach Herausgeber, so „Ronald Paris. Lob des Realismus“ (Faber & Faber 2008), und engagierte sich in der Leibniz-Sozietät mit Vorträgen und Diskussionen, wie bei der Gedenkveranstaltung für Peter H. Feist 2016, und auch in der Winckelmann-Gesellschaft in Stendal, deren Arbeitskreis für Theorie und Geschichte der Kunstgeschichtsschreibung er angehörte.

Mir ist noch bewusst, wie er im 6. Arbeitskreis den Grund für das Vergessen mancher Künstler im Normdenken feststellte und zwar dank seines Nachdenkens über Georg Dehio (München 2004) und dessen Gegensatz zur klassischen Norm. Wenn er den theoretischen Standort der Referenten im Wissenschaftsgefüge herausschälte, machte er die unterschiedlichen Urteile über Kunstwerke bewusst, wie sie sich zwar ablösten, aber wie jedes neue Erklären bestimmte ältere Erklärungsvorschläge zur Voraussetzung haben, wie sich bestimmte kultur- und geistesgeschichtliche Situationen wiederaufleben können und folglich kunsttheoretische Grundsätze und Methoden erneut bedürfen. Eine besondere Rolle spielte seine Forschung zur Methodologie der Kunstgeschichte, wo er die in der DDR spärlich erhältliche Fachliteratur durch den Beitrag „Zur kunsthistorischen Erklärung“ als Beilage zur „Bildenden Kunst“, 6/81, enorm bereicherte. Mit den Punkten Erklärung als Interpretation, Genetische „Erklärung“, Funktionale „Erklärung“, Motivationale „Erklärung“, Nomologische Erklärungund Komplexität der kunstgeschichtlichen Erkenntnis fasste er alle wesentlichen Theorien in einer großartigen Überblicksschau zusammen und hob ihre besondere Bedeutung für eine komplexe Synthese hervor. Mit Peter Betthausen verliert unsere Gelehrtengesellschaft einen geschätzten Kollegen, der in der Kunstgeschichte bedeutende wissenschaftliche Beiträge geleistet hat. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Peter Arlt

22. März 2026

Bericht über das Plenum vom 12. März 2026

Hans-Christoph Hobohm Plenum Neumann.H

Prof. Dr. Hans Neumann (MLS)

Die Leibniz-Sozietät veranstaltete am 12. 03.2026 eine öffentliche Plenarveranstaltung zum Thema „Zwischen Dirigismus und Recht. Zu juristischen Aspekten staatlichen Verwaltungshandelns in Mesopotamien im ausgehenden 3. und frühen 2. Jahrtausend v. Chr.“

Referent hierzu war Prof. Dr. Hans Neumann (MLS), ein international anerkannter Wissenschaftler des Gebietes „Altorientalische Philologie“. Die Veranstaltung fand im Ratssaal des Historischen Rathauses Berlin-Friedrichshagen statt. Sie wurde zeitgleich per Zoom übertragen.

Zu Beginn begrüßte Dieter Segert, Sekretar der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften, im Auftrag der Präsidentin die Anwesenden und stellte den Vortragenden vor. Hans Neumann studierte 1971 bis 1975 Orientalische Archäologie und Philologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 1975–1991 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Forschungsgruppenleiter am Bereich Alter Orient des Zentralinstituts für Alte Geschichte und Archäologie. 1980 erfolgte seine Promotion. 1992–1993 war er gefördert im Rahmen des „Wissenschaftler-Integrations-Programms“ (WIP) an der FU Berlin tätig, danach 1994–1996 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Altorientalischen Seminar. Nach einem durch die DFG geförderten Habil-Stipendium habilitierte er sich 1998 an der FU. 1998–1999 war er wissenschaftlicher Angestellter am Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients (Assyriologie) an der Universität Heidelberg (im Assur-Projekt). Von 1999 bis 2020 wirkte er als Professor (C4) für Altorientalische Philologie und Direktor des Instituts für Altorientalistik und Vorderasiatische Archäologie an der Universität Münster als Hochschullehrer. 2025 wurde er Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin.

Der Vortragende erläuterte zuerst den Begriff der „altorientalischen Gesellschaften“ und gab einen kurzen Überblick über frühere Konzepte der Charakterisierung dieser Entwicklungsphase wie „asiatische Produktionsweise“ und „Patrimonialismus“. Dann skizzierte er Zeit und Raum der Gesellschaft und Staatsform, über die im Vortrag die Rede sein würde. Das historische Mesopotamien bezeichne in etwa das Gebiet des heutigen Irak, Nordsyrien, West-Iran. Die Zeitperiode würde als „Ur III“-Zeit bezeichnet, eine Zeitspanne um die Wende vom 3. zum 2. Jahrtausend v.u.Z. Die verwendeten Quellen seien in Keilschrift meist auf Tontafeln geschrieben. Es handele sich um einen Staat, der nach einer Phase des Zerfalls der zentralen Staatlichkeit entstanden sei, wobei die existierenden Stadtstaaten in die zentralisierte Königsherrschaft als Provinzen und deren Herrschende als Statthalter des Königs integriert worden seien. Daneben gab es noch mit dem Königshaus verbundene Militärgouverneure. Zu den Machtinstitutionen des Staates gehörte auch eine Königliche Ratsversammlung. Und es wurde Recht auf Grundlage einer Sammlung von Rechtsvorschriften, dem Kodex Ur-Namma, gesprochen.

Diese Rechtsprechung war dann der Gegenstand einer ausführlichen Erläuterung und auch der nachfolgenden Diskussion. Deren Paragraphen bezogen sich auf wirtschaftliche Prozesse und deren Konflikte, wie Normen von Kauf und Verkauf, Kreditvergabe und Zinshöhe, Mieten sowie vielfältig auf Eherechtstreitigkeiten. Ungeachtet der Rechtsvereinheitlichung des Kodex Ur-Namma wurde das Recht auch unter Berücksichtigung regionaler Sitten durch die Rechtsprechenden angewandt. Diese Richter waren die Provinzgouverneure und der König selbst. Aus den Berichten über Gerichtsverfahren können wir heute viel über die sozialen, wirtschaftlichen Akteure und ihre Beziehungen untereinander erfahren. Solche Akteure waren Verwaltungen, Militäreinheiten, private Handwerker, Kaufleute. Für die Urteilsfindung wurden Zeugen herangezogen. Es gab für bestimmte Vergehen standardisierte Strafen bis hin zur Todesstrafe für besonders schwere Vergehen. Die Verurteilten konnten in Berufung gehen, wobei der oberste Richter, der König, abschließend urteilte.

In der auf den Vortrag folgenden angeregten und ausführlichen Diskussion wurde u.a. nach der Legitimation des Königs und den wirtschaftlichen Grundlagen seiner Macht, nach Preis- und Zinsbildung, nach der Beziehung von Priester- und Königsmacht, nach den Ursprüngen der Schriftsprache gefragt.

7. März 2026

Ehrendoktorwürde für unser Mitglied Werner Ebeling

Hans-Christoph Hobohm Ehrungen Ebeling.W

Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Ebeling, MLS (2022) (Foto: Dietmar Linke)

Am 20. Februar 2026 hat der Akademische Rat desYukhnovskii Institute for Condensed Matter Physics (Institut für Festkörperphysik) der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine Professor Dr. Werner Ebeling die Würde eines Doctor Honoris Causa verliehen.

Mit dieser Auszeichnung würdigt das Institut die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen von Professor Ebeling auf dem Gebiet der Entwicklung der mikroskopischen Theorie von Vielteilchensystemen mit Coulomb-Wechselwirkung. Ebenso wird sein langjähriges und intensives Engagement in vielfältigen Formen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Institut hervorgehoben.

Die Forschung von Professor Ebeling genießt weltweit hohe Anerkennung und hat maßgeblich zur internationalen Weiterentwicklung der theoretischen Physik beigetragen. Seine Arbeiten sind nicht nur für die Grundlagenforschung von großer Bedeutung, sondern prägen auch die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit auf diesem Gebiet.

Professor Ebeling wurde eingeladen, die Ehrung im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Lwiw entgegenzunehmen und eine Ehrenvorlesung zu halten. Sollte eine persönliche Teilnahme nicht möglich sein, wird die Vorlesung online während einer Sitzung des Akademischen Rates stattfinden.

Wir gratulieren Professor Ebeling herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

 

7. März 2026

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. trauert um ihr Mitglied, den Chemiker Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Herbert W. Roesky, der am 5. Dezember 2025 verstorben ist

Hans-Christoph Hobohm Nekrologe Roesky.H-W

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Herbert W. Roesky, MLS (1935-2025) (Foto: privat)

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Herbert W. Roesky wurde am November 1935 in Laukischken (Ostpreußen) geboren. Über Jahrzehnte prägte er die anorganische und metallorganische Chemie in Deutschland und weltweit. 1963 promovierte er bei Oskar Glemser an der Georg-August-Universität Göttingen über Fluorierungsreaktionen unter hohem Druck. Nach einem Postdoc-Aufenthalt bei DuPont in den USA habilitierte er sich 1967 in Göttingen. 1971 wurde er zum Professor für Anorganische Chemie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main berufen. Von 1973 bis 1976 war er Direktor des dortigen Instituts für Anorganische Chemie. 1980 kehrte er an das Institut für Anorganische Chemie an die Universität Göttingen zurück. Von 1985 bis 1987 war er Dekan des Fachbereichs Chemie. Bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2004 wirkte er an der Universität Göttingen. WEITER

5. März 2026

AK Vormärz- und 1848er Revolutionsforschung beim Forum 1848

Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Vormärz und 48er Revolutionsforschung Fuchs.D, Hachtmann.R, Hofmann.J

Blick vom Auditorium zum Podium
Foto: forum 1848 am Friedhof der Märzgefallenen

Lesung und Diskussion beim Forum 1848

Der Arbeitskreis Vormärz- und 1848er Revolutionsforschung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften e.V. war am 25. Februar 2026 Gast beim Forum 1848 am Friedhof der Märzgefallenen. Der Trägerverein Paul Singer e. V. hatte Vertreter des Arbeitskreises sowie die interessierte Öffentlichkeit in die Alte Feuerwache in Berlin-Friedrichshain eingeladen. Die Herausgeber Rüdiger Hachtmann und Jürgen Hofmann (beide MLS) sowie die Autorin Daniela Fuchs gewährten dem interessierten Publikum einen Einblick in die konzeptionellen Grundsätze und in die Arbeit an den biografischen Forschungen des Bandes 7 der Reihe „Akteure eines Umbruchs. Männer und Frauen der Revolution 1848/49“. Neben Informationen zum Arbeitskreis und zur Geschichte der Buchreihe, wurden die im Band 7 vertretenen Biografien vorgestellt sowie Leseproben aus ausgewählten Texten vorgetragen.

WEITER

28. Februar 2026

Bericht vom Februar-Plenum

Hans-Christoph Hobohm Plenum Haßler.G, Krauß.R

Prof. Dr. Raiko Krauß (MLS) während seines Vortrags auf dem Plenum der Leibniz-Sozietät am 12.2.2026 (Foto: Gerhard Pfaff)

Bericht zum Vortrag von Prof. Dr. Raiko Krauß „Der ambivalente Umgang mit historisch gewachsenen anthropologischen Sammlungen in Zeiten der post-kolonialen Debatte“ 

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin veranstaltete ihre öffentliche Februar-Plenarveranstaltung am 12.02.2026 zum Thema „Der ambivalente Umgang mit historisch gewachsenen anthropologischen Sammlungen in Zeiten der post-kolonialen Debatte“.

Referent hierzu war Prof. Dr. Raiko Krauß (MLS), einer der prominentesten Vertreter des Gebietes Prähistorische Archäologie. Die Veranstaltung fand im Ratssaal des Historischen Rathauses Berlin-Friedrichshagen statt. Sie wurde zeitgleich per Zoom übertragen. WEITER

Grafiken
28. Februar 2026

Bericht zur Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät am 12. Februar 2026

Hans-Christoph Hobohm Ehrungen, Klassen, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften Bernhardt.K-H, Dethloff.K, Hager.N, Hellmuth.O, Pfaff.G, Spänkuch.D

Am 12.2.2026 fand die Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin als öffentliche Veranstaltung im Ratssaal des Historischen Rathauses Berlin-Friedrichshagen statt (parallel Übertragung per Zoom). Mit der Sitzung ehrte die Klasse ihre Mitglieder Karl-Heinz Bernhardt und Dietrich Spänkuch zum 90. Geburtstag. Der Fachvortrag mit dem Titel:

Ursachen und Unsicherheiten des Klimawandels – Die letzten 90 Jahre

wurde von Klaus Dethloff (MLS) gehalten.

Einleitend begrüßte der Sekretar der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften, Gerhard Pfaff, die Teilnehmenden im Rathaus Berlin-Friedrichshagen sowie die per Zoom zugeschalteten Kolleginnen, Kollegen und Gäste. Er würdigte dabei das Lebenswerk und den unermüdlichen Einsatz der beiden zu ehrenden Kollegen Karl-Heinz Bernhardt und Dietrich Spänkuch für die Leibniz-Sozietät. Der Einleitung und Begrüßung schloss sich der Vortrag von Klaus Dethloff an. WEITER

Startbild der Aufzeichnung
14. Februar 2026

Aufzeichnung des Ehrenkolloquiums für Hermann Klenner

Hans-Christoph Hobohm Ehrungen Klenner.H, Rößler.Ch, Stoljarow.A

Dank der Initiative von Christiane Rößler und Alexej Stoljarow (Aufnahme, Schnitt) gibt es nun eine wunderbare Aufzeichnung des gesamten Kolloquiums zu Ehren von Hermann Klenners 100sten Geburtstag am 29. Januar 2026 im Alten Rathaus in Friedrichshagen.

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Akteure-eines-Umbruchs-Band-7-FdM-Trafo-VerlagPaul-Singer-Verein-1024x682
8. Februar 2026

Lesung auf dem „Friedhof der Märzgefallenen“

Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Vormärz und 48er Revolutionsforschung Hachtmann.R, Hofmann.J

Lesung & Diskussion des Buches Akteure eines Umbruchs. Männer und Frauen der Revolution von 1848/49, Band 7

Prof. Dr. Jürgen Hofmann (MLS) & Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann (MLS), Herausgeber des Bandes 7 der Reihe „Akteure eines Umbruchs“, stellen im Rahmen einer Veranstaltung des Friedhofs der Märzgefallenen am 25. Februar 2026 den vor einem Jahr erschienen neuen Band der Biografien von Männern und Frauen der Revolution von 1848/49 vor.

Die Revolution von 1848/49 war ein Umbruch, der von Menschen getragen wurde, deren Namen oft in Vergessenheit geraten sind. Die seit 2003 erscheinende Biografienreihe „Akteure eines Umbruchs“ stellt diese Männer und Frauen ins Zentrum.

Der neue Band versammelt neun Biografien aus unterschiedlichen sozialen und politischen Kontexten: unter anderem über Karol Libelt, den polnischen Wissenschaftler und Freiheitskämpfer; Erzherzog Johann von Österreich, die Schriftsteller:innen Marie Pinder und Emilie von Hallberg, den Dichter Eduard Kauffer, den Schüler Hugo Wolf, sowie den Politiker Joseph Fickler.
Die Herausgeber lesen zentrale Passagen aus dem Band und wir diskutieren, wie sich an den Biografien dieser Menschen die Hoffnungen, Konflikte und Brüche des Revolutionsjahres 1848 ablesen lassen – und warum viele dieser Lebensgeschichten bis heute nachwirken.

Ort: Alte Feuerwache – Kulturhaus Friedrichshain, Marchlewskistraße 6, 10243 Berlin

Teilnahme kostenlos

Link zur Veranstaltung, Link zur Website des Friedhofs der Märzgefallenen

5-Rohstoffkolloquium-Gemini
5. Februar 2026

Einladung zum fünften Rohstoffkolloquium

Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften, Mitteilungen Greiling.R-O, Hasenstab-Riedel.S, Hilgers.Ch, Jeremias.E-P, Mertzsch.N, Methling.W, Müller.A, Pfaff.G

 5. Rohstoffkolloquium der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin

Am 18. März 2026, 10:00 Uhr in Berlin (CEDIO Konferenzzentrum; Storkower Bogen; https://www.storkower-bogen.de/tagen-feiern) Das Kolloquium kann auch online verfolgt werden via Zoom: https://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/61753277277?pwd=AqRjA86ISfR7EXCnaaCjDtH6UsYOBI.1 – Meeting-ID: 617 5327 7277

Thema: Rohstoffe und Energiebereitstellung: Innovative Ansätze und Strategien für eine gesicherte und zukunftsfähige Energieversorgung

Die Reihe der Rohstoffkolloquien des Arbeitskreises GeoMUWA der Leibniz-Sozietät (https://leibnizsozietaet.de/category/arbeitskreise-2/ak-geomuwa/) behandelte bisher verschiedene Aspekte natürlicher Rohstoff- und Energieressourcen, z.B.

  • Kritische Rohstoffe, Gewinnung bis Entsorgung: Die Geowissenschaften als Problemlöser
  • Auswirkungen wachsender geo- und klimapolitischer Herausforderungen auf die Rohstoffversorgung Deutschlands und Europas
  • Kritische Rohstoffe – große Bedeutung und geringes öffentliches Bewusstsein
  • Das neue europäische Gesetz zu kritischen Rohstoffen – The Critical Raw Materials Act: Herausforderungen und Maßnahmen

Das 5. Rohstoffkolloquium thematisiert die wachsenden Herausforderungen im Bereich der Rohstoffbereitstellung für die Energieversorgung, die nach innovativen Lösungen verlangen, um eine gesicherte und zukunftsfähige Energieversorgung zu gewährleisten. Dieses Kolloquium widmet sich der Analyse aktueller Strategien und der Entwicklung neuer Konzepte zur effektiven Erkundung und Nutzung von Energierohstoffen sowie von Rohstoffen, die für die Herstellung energieproduzierender Systeme erforderlich sind. Experten aus Wissenschaft, Industrie und Politik sind eingeladen, ihre Perspektiven zu teilen und neue Lösungswege aufzuzeigen.

Ziel des Kolloquiums ist es, eine interdisziplinäre Plattform für den Austausch von Ideen und die Förderung kooperativer Projekte zu schaffen, die Synergien zwischen den verschiedenen Akteuren unterstützen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die den aktuellen Herausforderungen im Bereich der Energierohstoffe und Energieerzeugung gerecht werden. Zum Programm: WEITER

2. Februar 2026

Geschäftssitzung und Tätigkeitsbericht mit Publikationsliste

Gerda Hassler Mitteilungen Geschäftssitzung, Publikationen der Mitglieder, Tätigkeitsbericht

Am 29. Januar 2025 fand 14.00 bis 16.30 die Jahresgeschäftssitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. mit folgender Tagesordnung statt:

  1. Bestätigung der Tagesordnung
  2. Bestimmung der Protokollanten und der Kassenprüfer
  3. Bericht des Präsidium
    1.   Teil: Wissenschaftliche und wissenschaftsorganisatorische Arbeit 2025
    2.   Teil: Finanzbericht 2025 und Finanzplanung 2026
  1. Bericht der Kassenprüfer
  2. Diskussion und Beschlussfassung über die Arbeit im Jahr 2025 sowie den  Finanzplan 2026
  3. Wahl der Wahlkommission zur Wahl des Schatzmeisters der Leibniz Sozietät
  4. Durchführung der Abstimmung zur Wahl des Schatzmeisters
  5. Bekanntgabe des Wahlergebnisses
  6. Sonstiges

Hier finden Sie den Tätigkeitsbericht 2025 des Präsidiums  und den

Anhang: Publikationen der Mitglieder der Leibniz-Sozietät im Jahr 2025

31. Januar 2026

Bericht über das Ehrenkolloquium für unser Gründungsmitglied Hermann Klenner

Hans-Christoph Hobohm Ehrungen, Jubiläen Haßler.G, Klenner.H, Klinkmann.H, Schöneburg.V, Segert.D

Hermann Klenner bei seiner Erwiderung anlässlich der Ehrung zu seinem 100. Geburtstag

Hermann Klenner trat am Ende des nach allgemeiner Meinung der Anwesenden sehr gelungenen Ehrenkolloquiums an das Mikrofon und dankte konzentriert und ohne Textvorlage in freier Rede für die Veranstaltung, er sei „nicht gerührt, denn das sei ja ein Gefühl und Wissenschaftler müssen denken“. Dass er das sein ganzes Leben lang erfolgreich getan hat, davon zeugen seine vielfältigen Publikationen, etwa sein 2015 erschienenes Buch „Kritik am Recht. Aktualisierende Rechtsphilosophie“. Bis heute hat er 1400 Publikationen publiziert.

In ihrem Grußwort würdigte die Präsidentin der Leibniz-Sozietät Gerda Haßler Hermann Klenner anlässlich seines hundertsten Geburtstags als außergewöhnliche moralische und intellektuelle Instanz. Sein Leben über drei Gesellschaftssysteme hinweg zeugt von Unbeugsamkeit, Integrität und der Verbindung von Rechtsdenken und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Leibniz-Sozietät verdankt ihm entscheidende Impulse, fachliche Orientierung und menschliche Ermutigung. Hermann Klenner bleibt bis ins hohe Alter wissenschaftlich produktiv, wie seine jüngsten Veröffentlichungen eindrucksvoll zeigen. Sein Denken steht für Freiheit, Verantwortung und intellektuelle Redlichkeit. Mit der Verleihung der Ehrenurkunde der Leibniz-Sozietät im Anschluss an das Grußwort wurde sein Lebenswerk, das verpflichtet und inspiriert, geehrt. WEITER

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